Kryptische Kritzeleien - der QR-Code
Joerg hat auf Gadgetreport.de zu einer Blogparade zum Thema QR-Codes aufgerufen, und da ich mich schon im alten Blog mit diesem Thema befasst habe nutze ich die Gelegenheit den alten Beitrag zu diesem Thema auf den neuesten Stand zu bringen ;-)
Übrigens kann man beim Joerg auch was gewinnen, z.B. einen Candy-Grabber von Monsterzeug, die mir ja damals auch einen Gewinn gesponsort haben ;-)
Ursprünglich wurden die 2D Codes ja für die Industrie entwicklet um den alten Strichcode abzulösen, mittlerweile findet man aber immer öfter auch ausserhalb der Produktionshallen diese kleinen kryptischen Rechtecke.
Im Zeitalter von Android-Smartphones und anderen eierlegenden Wollmilchsäuen sind diese kleinen "Graffitis" eine ideale Möglichkeit für Werbetreibende und Webmaster gleichermaßen das eigene Anliegen kurz und prägnant zu verlinken, denn seien wir mal ehrlich: Wenn man an der Bushaltestelle wartet und etwas interessantes sieht (eine Werbetafel zum Beispiel), so tippen doch die wenigsten eine ellenlange URL ins Handy, oder?
Mit diesen Codes reicht es einmal mit der Kamera drauf zu zielen und man hat den Link im Handy!
Grund genug sich mal kurz dem Thema zu widmen, insbesondere da ich mich selber seit kurzem mit den Möglichkeiten dieser Codes für den "Produktiveinsatz" im Internet beschäftige.
Was sind denn nun diese Codes genau?
Nun Wikipedia meint dazu das folgende:
Mit dem zweidimensionalen Data Matrix Code (2D-Code) kann im Vergleich zu eindimensionalen Barcodes (1D-Code) die Informationsdichte pro Fläche deutlich erhöht werden. Entwickelt wurde der Data Matrix Code in den späten 80er Jahren in den USA durch die Acuity Corp. Heute ist dieser Code einer der bekanntesten Typen der 2D-Codes und wird für dauerhafte Direktbeschriftungen mittels Laser in der Produktion (Leiterplatten, Platinen), mit Nadelprägung im Automobilbau, bei Analysegeräten und Instrumenten (Chemie, Medizin) aber auch zunehmend als gedrucktes Codebild im Dokumentenhandling (Tickets, DV-Freimachung beim Postversand) verwendet.
Ein verbreitetes Beispiel ist das Stampit-System der Deutschen Post.
Vielfach wird statt des Data Matrix Codes auch der QR Code verwendet, welcher gerade für die Nutzung auf Mobilgeräten prädestiniert ist.
Um diese Codes selber nutzen zu können, braucht mann dreierlei:
- Einen Generator
- ein mobiles Endgerät mit Kamera (Handy zB) und
- eine entsprechende Software auf eben jenem.
Ich persönliche nutzeunter Android den Barcode Scanner da er auch mit Goggles zusammenarbeitet.
Ein guter Online-Generator ist z.B. der vom Freifunk Dresden.
